Aus 2 400 Kehlen

Zum ersten Mal fand im Siegener Leimbachstadion ein Weihnachtssingen statt

Am ersten Siegener Weihnachtssingen im Leimbachstadion nahmen rund 2 400 Menschen teil. Foto: Karlfried Petri

 

Siegen (kp). Etwa 2 400 singfreudige Menschen haben erstmals im Siegener Leimbachstadion gemeinsam Weihnachtslieder gesungen. Eingeladen hatten zu diesem Ereignis die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Siegerland-Wittgenstein-Olpe (ACK) und die Sportfreunde Siegen.

Auf der Bühne vor der überdachten Tribüne saßen die Bläser und der Schlagzeuger von der Brass-Band Geisweid unter der Leitung von Helmut Schnell. Der gemeinsame Gesang wurde unterstützt von David Barth, Sigrun Bender und Roland Nöh.

Pfarrer Martin Albrecht von der ACK und Roland Schöler vom Vorstand der Sportfreunde Siegen begrüßten die kleinen und großen Sängerinnen und Sänger auf der Tribüne. Es folgte der erste Weihnachts­choral „Macht hoch die Tür“ und das Weihnachtslied „Alle Jahre wieder“. Für die Textsicherheit hatten alle ein Liederheft erhalten. Steffen ­Mues, Bürgermeister der Stadt Siegen, las die Weihnachtsgeschichte nach dem Lukas­evangelium. Pastor Sebastian Rink von der freien evangelischen Gemeinde Fischbacherberg, erklärte Weihnachten in 90 Sekunden. Nach dem bekannten Volkslied „O Tannenbaum“ betrat der gebürtige Siegener Tom Herter, Pastor und Poetry-Slammer aus Osnabrück, die Bühne. Kurzweilig unterhaltsam und sprachgewandt entfaltete er ein Gespräch zwischen Gottvater und Sohn Jesus. Witzig und nachdenklich erhielt die altbekannte Weihnachtsgeschichte einen neuen sprachlichen Anstrich und viel Applaus.

Zum Schluss erklangen aus 2 400 Kehlen die fünf Strophen von „Stille Nacht! Heilige Nacht!“

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